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Globalisierung und Cyberspace

Die zwei Teile des Weltinformationsgipfels sind vorrüber, das Internet Governance Forum findet im Herbst in Athen statt. Mit der Informationsgesellschaft ist einiges passiert. Wolfgang Kleinwächter blickt in unserer sechsteiligen Serie auf die Entwicklung zurück, die wir an dieser Stelle in den nächsten Wochen veröffentlichen.

Prof. Wolfgang Kleinwächter, geb. 1947, ist Professor für internationale Kommunikationspolitik
an der Universität Aarhus, Dänemark, und war Mitglied der Arbeitsgruppe Internetverwaltung
der Vereinten Nationen (UN Working Group on Internet Governance – WGIG).

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in: Vereinte Nationen. Zeitschrift für die Vereinten Nationen und ihre Sonderorganisationen. 1-2/2006. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft.


Weltgipfel der Infogesellschaft weist den Weg
(17.08.2006,Teil 1) Der Weltgipfel über die Informationsgesellschaft hat auf zwei Konferenzen in Genf (2003) und Tunis (2005) insgesamt vier Dokumente angenommen, die
eine Grundlage für das weitere Vorgehen bilden.

Vorgeschichte: Von der NWIKO zu WSIS
(22.08.2006, Teil 2) Die Idee des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft geht zurück auf einen Vorschlag der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) aus dem Jahr 1998.
Seitdem hat sich einiges getan.

Phase 1: Genf 2003
(31.08.2006, Teil 3) Die im Dezember 2003 in Genf verabschiedete Grundsatz-erklärung wurde vom damaligen Präsidenten der gastgebenden Schweiz, Pascal Couchepin, als »Verfassung des Informationszeitalters« bezeichnet.

Phase 2: Tunis 2005
(Teil 4) Bei der Vorbereitung des Tunis-Gipfels waren sich die Regierungen zunächst einig, das in Genf geschnürte Paket nicht wieder zu öffnen. So bildete der ›Genfer Konsens‹ die Grundlage für die Beschlüsse von Tunis.


Interntverwaltung
(Teil 5) Das strittigste Thema in Tunis war das Thema Internetverwaltung (Internet Governance). Im Dezember 2003 in Genf sind sich zwei Lager gegenüber gestanden. Lässt sich bei diesem Thema ein Kompromiss finden?


Follow-Up und Ausblick
(Teil 6) In Bezug auf das Follow-up war man sich darin einig, einerseits einen Mechanismus zu schaffen, der eine regelmäßige Kontrolle der Beschlüsse bis zum Jahr 2015 gewährleistet, andererseits aber nicht zu neuer Bürokratie führt.



 

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in: Vereinte Nationen. Zeitschrift für die Vereinten Nationen und ihre Sonderorganisationen. 1-2/2006. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft.
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